Dezember 2005
 

Ausstand OSRAM

Abschiedsgeschenk OSRAM Slovakia

Abschiedsgeschenk von den Kollegen
aus OSRAM Slovakia
>
OSKar (Beitrag von H. Skladan, H. Tadanai)



Abschiedsgeschenk EK-A

 

Abschiedsgeschenk von den Kollegen

EK-A

Fotos zum Tandemflug findest Du hier!

Abschiedsgeschenk EK-A

Abschiedsrede vom Kollegen Franz Ziegler

 Um Bilder in groß anzuzeigen, bitte anklicken!

 

 

Abschiedsessen EK-A  

Abschiedsessen EK-A

 

 

Abschiedsessen EK-A

kleine Diashow vom Abschiedsessen

 

Abschiedsessen EK-A

 

Abschiedsessen EK-A

 

 

Abschiedsessen EK-A

 

Abschiedsessen EK-A

Abschiedsessen EK-A

 

Abschiedsessen EK-A

 

Abschiedsgeschenk EK-A

 

Herzlichen DANK für den schönen Abschied!!

 

 

 

 
    Ich wünsche dir Zeit   

Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben.

Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben:

Ich wünsche dir Zeit, dich zu freun und zu lachen

und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.

Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken,

nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.

Ich wünsche dir Zeit, nicht zum Hasten und Rennen,

sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

Ich wünsche dir Zeit, nicht nur so zum Vertreiben.

Ich wünsche, sie möge dir übrig bleiben

als Zeit für das Staunen und die Zeit für Vertraun,

anstatt nach der Zeit auf die Uhr nur zu schaun.

Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen

und die Zeit, um zu wachsen, das heißt um zu reifen.

Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.

Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden,

jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.

Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.

Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben.

Elli Michler

DANKE Gabi

 

 



Der Ruhestand beginnt, wenn der Ernst des Lebens endet. Man sollte meinen, der Ruhestand, zumal er allgemein als wohlverdient beschrieben wird, werde von jedem mit offenen Armen begrüßt: Endlich ist Schluss mit dem Ernst des Lebens. Tatsächlich aber begleiten den Ruhestand gemischte Gefühle und unterschiedliche Verben.
Einige treten in den Ruhestand, begeben sich also aktiv, ja erwartungsvoll in den neuen Zustand hinein. Andere werden in den Ruhestand versetzt. Das ist passiv, also die Leidensform. So gerne man als Schüler versetzt wird, die Versetzung in den Ruhestand ist etwas Unfreiwilliges. Der Versetzte fühlt sich fast wie der Schüler, der nicht versetzt wird. Hinzu kommt, dass man sich kein Bild davon machen kann, wie jemand in einen Stand versetzt werden kann. Steht er nun oder sitzt er? Und weist die Ruhe nicht eigentlich auf eine liegende Pose hin? Spräche man eigentlich nicht besser von Ruhelage? Besser nicht.
Die Ruhelage ruft Assoziationen hervor, die man einem frisch versetzten Ruheständler nicht zumuten möchte. Im Gegenteil: Viel lieber spricht man vom Unruhestand.
Der Unruhestand, obgleich auch ein Stand, suggeriert Bewegung. Fast könnte man ihn einen Unruhelauf nennen. Doch täuschen wir uns nicht. Auf jeden Lauf folgt die Ruhe, auch wenn sie vorgibt, eine Unruhe zu sein.

 

Rainer Bonhorst, 27.11.09
 


Klagelied eines schwäbischen Ruheständlers

Kommst du mal in Ruhestand

Erwartet dich so allerhand,

denn wenn du glaubst du hättest Ruh,

kommt täglich immer mehr dazu.

  

Kaum fühlst du dich als freier Mann,

schon fängt es mit dem DÄTSCMER an

denn jede Frau hat längst kapiert,

der Vater gern zur Stadt marschiert.

 

 Am frühen Morgen schon geht's los,

kaum bist du richtig in der Hos'

bevor die Zähn im Mund drin sind

da hörst schon s´erst mal dätschmer mal gschwind.

 

Dätsch mer it wird zur Parole

Dätsch mer s Brot vom Bäcker hole

Ja als neuer Ruheständler

Trimmt man dich zum Einkaufspendler.

 

Und gehst du dann so durch die Gassen

Siehst Männer du mit Netz und Taschen

Fällt dir zum Trost der Umstand ein

Das müssen Leidgenossen sein.

 

Bewegung schützt vor Herzinfarkt

Drum rennst du schnell zum Wochenmarkt

Dort findest du mit Kennerblick

Den so genannten Dätsch mer Typ

 

Du schiebst ihm nach und findest raus

Der schnüffelt erst den Marktstand aus

Wo er auf raffinierte Weiss

Noch drücken kann den Handelspreis

 

Was do alls gibt,wer hätt das denkt

Ma könnt grad meina s`gäb was gschenkt

Doch eins isch, du fällst net um

So drängen sich die Leut do rum.

 

Wo isch jetzt blos der Zettel bliebe

Wo dr Dätsch mer hot s`Zeug aufgschriebe

Dann kaufst du Kraut und Blumenkohl

Und schon hast du die Tasche voll

 

Kommst du dann heim zu deiner Frau

Das weiss ich jetzt schon ganz genau

Die Dätsch merei geht wieder an

Dann sagt die Frau mein lieber Mann.

 

Dätsch mer net den Müll ausleere

Dätsch mer net den Hausfluhr kehre

Dätsch mer net mei Kreuz einreiba

Dätsch mer net die Katz vom Fenster treibe

 

Dätsch mer net die Fenster putza

Dätsch mer net die Hecke stutza

Dätsch mer net den Teig schnell rühra

Dätsch mer net da Dackel gassi führa

 

Dätsch mer net Kartoffl schäla

Dätsch mer net was Nett´s verzähla

Detsch mer net des Messer wetza

Dätsch mer net die Pflenzla setza

 

Dätsch mer net da Rasa mäha

Dätsch mer net gschwind Bluma säha

Dätsch mer net schnell zum Kaufmann schpringa

Dätsch mer net glei `s Fleisch mitbringa

 

Dätsch und Dätsch, so heisst es täglich

Manchmal wird es gar unerträglich

Ja, da kann ma halt nix macha

Ein Dätsch mer der hat nix zum lacha

 

Was selber gern dätsch ist völlig wurscht

Zum Schluss vergisst dein eigna Durst

Doch da lass i mi net lang foppen

Wenns geht um Früh-und Dämmerschoppen

 

Do gang i na, egal was gibt

Da werden zwei - drei Halbe kippt

Da pfeif i auf die Dätsch merei

Schenk mir no a Schnäpsle ei

 

Da bin i unter Meinesgleichen

Brauch keiner Dätsch merei ausweichen

Da lävert man hat`s recht wichtig

Und jeder meint sei Gschwätz sei richtig

 

Bis abends spät kriegst du kein Ruh

Da heisst es dätsch mer Läda zu

Liegst dann im Bett, heucht zart die Alte

Dätschmer d Füss wärme, i hon so kalte

 

So geht das jetzt Tag ein Tag aus

Die Dätsch merei setzt niemals aus

So ist nun mal die Wirklichkeit

Ein Ruheständler hat niemals Zeit  !!!!!!!!!!